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Referenzen

Projekt ParTners – Wissenschaft und Schulpraxis verbinden

Oktober 2026 bis März 2030

Wie gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse nachhaltig in der schulischen Praxis zu verankern? Das Forschungsprojekt ParTners untersucht, wie lernbegleitende Diagnostik in inklusiven Grundschulen wirksam umgesetzt werden kann. EnEnPro begleitet dabei schulische Entwicklungsprozesse und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Gemeinsam mit den beteiligten Schulen werden Wege entwickelt, erprobt und reflektiert, um nachhaltige Veränderungen im Schulalltag zu ermöglichen.
Das vom BMBFSFJ geförderte Projekt wird gemeinsam mit dem DIPF, der Goethe-Universität Frankfurt, dem Landkreis Offenbach und enenpro durchgeführt

Dreieichschule Langen

2026 bis heute
Aus der Zukunftswerkstatt „DSL 2030“ sind konkrete Entwicklungsvorhaben entstanden. Wir begleiten die Dreieichschule dabei, diese gemeinsam auszugestalten und Schritt für Schritt umzusetzen. Unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und die Wirkung auf die gesamte Schule im Blick zu behalten, prägt unsere systemische Prozessbegleitung

Dreieichschule Langen – pädagogischer Tag

2026
Unter dem Motto „DSL 2030“ begleiteten wir 160 Kolleg*innen der Dreieichschule Langen bei einer Zukunftswerkstatt am pädagogischen Tag. Gemeinsam erkundeten sie, was ihre Schule künftig ausmachen soll, und entwickelten Ideen für die weitere Schulentwicklung. Die vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven des Kollegiums bildeten dafür den Ausgangspunkt.

Weibelfeldschule

2024 bis heute
Die Weibelfeldschule hat sich auf den Weg der Veränderung begeben. Wir begleiten diesen Prozess, stärken Beteiligung und bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen.

Kooperative Gesamtschule im Rhein-Main-Gebiet

2022
Eine Schulentwicklungsgruppe kam nicht voran; Gespräche drehten sich im Kreis, dieselben Konflikte kehrten in immer neuer Gestalt zurück. Statt nach Ursachen zu suchen, haben wir mit der Gruppe gefragt, was das Festgefahrene für sie leistet und wovor es möglicherweise schützt. Aus dieser Perspektive wurde eine Bewegung möglich, die vorher blockiert schien.

Gymnasium im Rhein-Main-Gebiet

2022 bis 2023
Eine Steuergruppe wollte Veränderungen anstoßen, die die ganze Schulgemeinde betreffen. Wir haben sie beraten, wie sich solche Prozesse beginnen lassen, ohne dass sie als Vorhaben einiger weniger gelten: wen es braucht, wann Beteiligung wirkt und wann sie zur Formalie wird, und wie Eltern und Schüler*innen tatsächlich vorkommen.

Kooperative Gesamtschule im Kreis Offenbach

2022 bis 2023
Mentoring für Funktionsträger*innen einer Schule, in der Schulentwicklung bis dahin vor allem Sache der Leitung war. Wir haben mit ihnen an ihrer Rolle gearbeitet: zwischen Kollegium und Leitung zu stehen, Vorhaben zu vertreten, die nicht die eigenen sind, und Verantwortung zu übernehmen, ohne formale Macht zu haben.

Gymnasium im Vordertaunus

2022 bis 2023
Eine Schulleitung wollte anders führen, als sie Führung selbst erlebt hatte. Im Coaching ging es darum, wie sich eine veränderte Haltung im Alltag konkret zeigt — in Konferenzen, in Einzelgesprächen, in dem, was gesagt und was nicht gesagt wird — und was sie im Kollegium auslöst. Auch die Nebenwirkungen gehörten dazu: Wer eine neue Führungskultur einführt, irritiert eine eingespielte Ordnung.

Georg-Büchner-Gymnasium (GBG)

2023 bis 2024
Eine Schule, in der viel gleichzeitig lief und niemand mehr den Überblick hatte, welche Vorhaben eigentlich noch verfolgt wurden. Wir haben mit dem Kollegium geordnet, was begonnen, was liegengeblieben und was stillschweigend beendet worden war — und daraus einen Prozess entwickelt, der Entlastung und neue Lernformen zusammendenkt statt nacheinander.

Kooperative Gesamtschule im Kreis Offenbach

2024 bis 2025
Begleitung einer Schule in einem grundlegenden Veränderungsprozess. Wir haben mit den Beteiligten geklärt, was sich verändern soll und was ausdrücklich bleiben darf — beides gehört zusammen, und die zweite Frage wird selten gestellt. Aus dieser Klärung entstand ein Vorgehen, das die Schule selbst tragen konnte.

Josephine-Baker-Gesamtschule

2024 bis 2025
Eine Projektkoordinationsgruppe war eingerichtet, ihre Rolle im Kollegium aber ungeklärt: Wofür ist sie zuständig, was darf sie entscheiden, und wie erfährt die übrige Schule von ihrer Arbeit? Wir haben die Gruppe dabei begleitet, diese Fragen selbst zu beantworten, und mit ihr die Arbeitsweise, Kommunikationswege und Entscheidungsformen entwickelt, die dafür nötig waren.

Erasmus Bildungshaus

2024 bis heute
Eine wachsende Schule steht vor einer eigentümlichen Aufgabe: Sie muss Strukturen für etwas entwickeln, das es bei ihr noch nicht gibt, und dabei die Kultur bewahren, die sie bis hierher getragen hat. Wir haben die Schule beim Aufbau von Mittel- und Oberstufe begleitet — Strukturen, Prozesse, Kommunikationswege und Zuständigkeiten wurden mit den Beteiligten entwickelt, nicht für sie. Besonderes Augenmerk lag auf der Frage, welche Elemente der bisherigen Schulkultur mitwachsen sollten und welche eine größere Schule so nicht mehr tragen kann.

Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef

2025 bis 2026
Der Anlass war Belastung, der Auftrag zunächst: Abläufe verschlanken. In der gemeinsamen Arbeit rückten die Annahmen in den Blick, die hinter diesen Abläufen standen und die lange niemand mehr überprüft hatte. Wir haben mit dem Kollegium sortiert, was wirklich gebraucht wird, und parallel neue Formen des Lernens erprobt. Entlastung entstand dabei weniger durch bessere Organisation als durch bewusstes Weglassen.

Integrierte Gesamtschule, Frankfurt am Main

2022 bis 2026
Über vier Jahre haben wir einen Fachbereich in seinem Veränderungsprozess begleitet. Solche Prozesse verlaufen nicht gleichmäßig: Auf Phasen der Bewegung folgen Phasen des Stillstands, auf Aufbruch auch Enttäuschung. Unsere Aufgabe war, den Prozess über diese Phasen hinweg zu halten, Konflikte bearbeitbar zu machen und immer wieder zu klären, woran der Fachbereich gerade tatsächlich arbeitet.

Wie geht es weiter?

Der erste Schritt ist immer ein Gespräch, in dem wir klären, worum es geht und ob wir die Richtigen dafür sind — kostenfrei und ohne Verpflichtung.